"Fernsehen anders denken" lautet das Motto der LLR-FORMAT-ENTWICKLUNG. Dieser Bereich bietet IfM-DozentInnen und Studierenden sowie LLR-RedakteurInnen den organisatorischen Rahmen, innovative audiovisuelle Gestaltungsformen für neu definierte Zielgruppen zu entwickeln. Die RedakteurInnen werden bei der Konzeption, Realisierung und Veröffentlichung ihrer Ideen unterstützt. In diesem Umfeld entstanden u. a. folgende Formate:


 

 

Nostalgieminute (Doku-Reihe / 10min / von und für SeniorInnen)
In dem dokumentarischen Format Nostalgieminute erzählen die BewohnerInnen von Bochumer Seniorenheimen ihre Erinnerungen und Gefühle, die sie mit für sie bedeutungsvollen Orten in Bochum verbinden. Diese Erinnerungsorte werden von einem/r Nostalgie-ReporterIn besucht und porträtiert, wobei ein poetisches Wechselspiel zwischen damals und heute, Erinnerung und Wiederentdeckung entsteht. Die Idee eines seniorengerechten Fernsehens hat inzwischen zur Gründung von Daheim e.V. geführt – einem gemeinnützigen Verein zur Förderung der intergenerativen Medienarbeit zwischen SeniorInnen, SchülerInnen und StudentInnen. Mehr Informationen dazu bietet die Internetseite daheimtv.de.

Kaiserschnitt (Making Of Interview / 10min / für und über die
Film-Community im Ruhrgebiet)

Die Making Of Interview-Reihe erzählt die "Geburtsgeschichten" von StudentInnenfilmen aus dem Ruhrgebiet. Der Fokus liegt auf den RegisseurInnen, die in ihrer Rolle als Filmschaffende präsentiert werden: Ihre persönlichen Hintergründe werden beleuchtet sowie die prägenden Inspirationsquellen, die den kreativen Schaffensprozess initiiert und entscheidend beeinflusst haben. Die RegisseurInnen werden so mit ihrem etwas "intimeren" Bezug zum Werk porträtiert. Episoden von Kaiserschnitt sind hier zu finden.

oberhausen-kinosaal Im Seminar "Situation und Orte der Medienkunst" (RUB) der Filmwissenschaftlerin und Filmemacherin Senta Siewert sind vier kurze Dokumentarfilme in der Lehr- und Lernredaktion realisiert worden. Derzeit entsteht von Senta Siewert zusammen mit der TV-RUB Redakteurin Annkathrin Klestil "Born to be alive", ein Film über FilmemacherInnen der 1960er und 1970er Jahre sowie ProgrammgestalterInnen, die aktuell erstmals Wiederaufführungen von diesen experimentellen Filmen ermöglichen. Hierbei werden verschiedene KünstlerInnen, Veranstaltungen und Institutionen porträtiert (z. B. das Forum Expanded der Berlinale) und Fragen gestellt zum Erhalt der Filme als Teil des kulturellen Gedächtnisses.